Networking the Scholastic Tradition in the Digital Age: Advancing research with the Scholastic Commentaries and Text Archive


Jeffrey C. Witt (Loyola University Maryland) | @jeffreycwitt


Münster, Germany, October 17, 2018

Slide Deck: http://jeffreycwitt.com/slides/2018-10-17-munster1

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/

## Scholastic thought is fundamentally a tradition of commentary. --- ### To understand it, we must be able to see it as a connected whole. --- ### We must be able to see it as a tapestry
## The importance of access ### What counts as access? ### What are we providing access to?
## Outline 1. **What is access? What is a text?** 2. Advancing research with access to text-data
**Alle Editionen, die gegenwärtig erarbeitet werden, sind schon längst digital! Es werden keine Editionen mehr ohne die Hilfe des Computers erstellt.** Es spricht nichts dagegen, Ergebnisse editorischer Arbeit abschließend im Druck zu publizieren. **Eine exklusive Druckfassung bedeutet aber streng genommen eine Re- Analogisierung der geleisteten Arbeit, ein Nicht-Ausschöpfen der angelegten Möglichkeiten und einen Medienbruch zwischen Produktion und Produkt.** Von der Logik der Arbeitsumgebung des Editors wie auch des wissenschaftlichen Benutzers her liegt eine primäre digitale Publikation nahe, die ohne weiteres durch eine sekundäre Druckfassung flankiert werden kann. Der Druck ist heute ein „Derivat“ der digitalen „Matrix“.19 Er kann dann aber durchaus spezielle Nutzungsformen ansprechen und die besonderen Stärken des Mediums Buch ausspielen.
Die Edition selbst wird offenkundig als strukturierte Menge digitaler Daten erstellt. Diese treiben Publikationsmedien an. **Die Edition wird als digitale oder analoge Publikation heute nicht mehr geschrieben, sondern algorithmisch aus den Daten generiert. Das ,Single-Source-Prinzip‘ beruht darauf, dass es nur eine Datenquelle gibt, aus der verschiedenste Publikationen erstellt werden. Die Edition ist nicht identisch mit ihrer Präsentation, sondern besteht auch (und vielleicht vor allem) aus den Daten und Datenstrukturen dahinter.** Diese sind weitgehend unabhängig von der späteren Publikation. Methodisch ist dadurch die Edition in zwei Arbeitsschritte gegliedert, die auch konzeptionell getrennt betrachtet werden können. Die Repräsentation des edierten Gegenstandes in Daten und Datenstrukturen ist etwas anderes als die Präsentation der durch die Daten gegebenen Informationen und des editorischen Wissens in beliebigen Publikationsformen als Re-Medialisierungen von in Daten gefassten überlieferten Medien (hier: Dokumenten) Patrick Sahle, "Zwischen Mediengebundenheit und Transmedialisierung: Anmerkungen zum Verhältnis von Edition und Medien" editio 24, 2010, pp. 23-36 (DOI 10.1515/edit.2010.004), p. 29-30
### Traditional Access #### The Gregory of Rimini Edition
#### Volume 2. Used Price between $186.00 and $224.00 ![Rimini 1](https://s3.amazonaws.com/lum-faculty-jcwitt-public/Rimini-Book-Prices1.png)
#### Volume 1. Price $433.00 ![Rimini 1](https://s3.amazonaws.com/lum-faculty-jcwitt-public/Gregorii_Ariminensis_vol1price.png)
#### 57 pages from Volume 1. Price $42.00 ![Rimini 2](https://s3.amazonaws.com/lum-faculty-jcwitt-public/rimini_prologe_q1_price.png)
#### Reuse of 57 pages for 10 students in a class room. Price $213.75 ![Rimini 3](https://s3.amazonaws.com/lum-faculty-jcwitt-public/rimini_prologueq1_coursepack_cost.png)
#### The Comparative ease of finding the 1522 Edition [https://books.google.com/books?id=NbEscE0n_44C](https://books.google.com/books?id=NbEscE0n_44C) ![Rimini 3](https://s3.amazonaws.com/lum-faculty-jcwitt-public/Rimini-1522.png)
## Continued Data Isolation ### Not only in print but also on the web
#### Even Gruyter is making "digital" copies available as PDFS #### But they have no interest in making the data behind these presentations available. ![Rimini 3](https://s3.amazonaws.com/lum-faculty-jcwitt-public/rimini_prologe_q1_price.png)
## Aims of the SCTA ### [http://scta.info](http://scta.info) * The SCTA exists to be a new type of social community dedicated to the publication of scholastic texts divorced from presentation, freeing that data to be used in a plurality of presentations for a plurality of use cases.
## What the SCTA does 1. Maintains a set of domain specific standards for the publication of textual data *as data* anywhere on the web. 2. Helps publish this decentralized data by organizing it with detailed metadata. 3. Makes this metadata available through various APIs that client applications can make use of to display this data in any way desired.

Access to Machine Actionable Data Leads to Transparency

  1. What is Access? What is a Text?
  2. Advancing Research with access to text-data?
    1. Transparency
    2. Discovery
Die in der Edition auf der Seite mitgegebenen Apparate z.B. sollen die Überlieferungsverhältnisse und ihre kritische Durchdringung dokumentieren und die editorischen Entscheidungen transparent machen. Es besteht grundsätzlich ein Vollständigkeitsanspruch. Bei genauerer Untersuchung der editorischen Praktiken zeigt sich aber, dass dieser Anspruch häufig geopfert wird, wenn die Apparate die Texte zu ,überwuchern‘ drohen. Patrick Sahle, "Zwischen Mediengebundenheit und Transmedialisierung: Anmerkungen zum Verhältnis von Edition und Medien" editio 24, 2010, pp. 23-36 (DOI 10.1515/edit.2010.004), p. 24-25

Machine Accessibility Leads to Discovery

  1. What is Access? What is a Text?
  2. Advancing Research with access to text-data?
    1. Transparence
    2. Discovery

The Promise of Bi-directional Reference Connections

  1. What is Access? What is a Text?
  2. Advancing Research with access to text-data?
    1. Transparence
    2. Discovery
      1. Bi-directional Reference Connection
# Example
# Client Applications and Networked Connections

Discovery with Topic Modeling

  1. What is Access? What is a Text?
  2. Advancing Research with access to text-data?
    1. Transparence
    2. Discovery
      1. Bi-directional Reference Connections
      2. Topic Connections
Editionen mögen weitgehend unabhängig von ihrer Publikation erarbeitet werden. Sie können aber praktisch nicht unabhängig von leitenden Fragestellungen und Erkenntnisinteressen erarbeitet werden, weil ihr Ziel und Zweck in der Herstellung einer Beantwortbarkeit dieser Fragestellungen liegt. Die Fragestellungen selbst sind aber wieder das Produkt einer bestehenden medialen Informationslandschaft. Was wir bisher zu fragen in der Lage sind, ergibt sich aus den Antwortmöglichkeiten der Buchkultur. Wie können wir dann medienübergreifende Editionen entwickeln, die Fragen erlauben, die wir heute noch nicht kennen? Patrick Sahle, "Zwischen Mediengebundenheit und Transmedialisierung: Anmerkungen zum Verhältnis von Edition und Medien" editio 24, 2010, pp. 23-36 (DOI 10.1515/edit.2010.004), p. 33